TU Berlin

Fachgebiet HydrogeologieBMBF: MedWater - Globale Ressource Wasser

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GroW - Verbundprojekt MedWater

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Unter Anbetracht der prognostizierten Klimaveränderung und des weiteren Bevölkerungswachstums in vielen ariden Regionen wird die Wasserknappheit weiter voranschreiten. Ein zentrales Ziel der Nachhaltigkeitsziele der UN ist es daher, die vorhandenen Wasserressourcen effizienter zu nutzen und den Wasserhaushalt zu optimieren.   Das Ziel von MedWater ist eine nachhaltige Bewirtschaftung politisch und ökonomisch relevanter Wasserressourcen in hydraulisch, klimatisch und ökologisch hoch-dynamischen Festgesteinsgrundwasserleitern des Mittelmeerraumes    

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MedWater entwickelt Management-Tools, die neben dem Verbrauch durch den Menschen insbesondere auch den Bedarf der Ökosysteme berücksichtigen.

Der regionale Fokus von MedWater liegt auf dem Mittelmeerraum, mit Fallstudien in Israel, den palästinensischen Autonomiegebieten, Frankreich und Italien. Teilziele des Vorhabens sind:

  • Identifizierung und Quantifizierung relevanter Indikatoren für den Zustand der Ressource und des Bedarfs (Mensch, Umwelt),
  • Bestimmung der relativen Bedeutung äußerer Einflussfaktoren auf das Ressourcen-/Bedarfs-System, 
  • Ableitung der Wechselwirkung zwischen dem hydrologisch-hydrogeologischen Systemverhalten und dem Wasserhandel zur integrierten Wasserressourcenbewertung.

 

Weiterführende Informationen über MedWater finden Sie unter: http://grow-medwater.de

Das Kernziel

Trockengefallene Yarkon Quelle (arab. Ras al Ain Spring), Israel, im Jahr 2009
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Kernziel von MedWater ist die optimale Bewirtschaftung von knappen Grundwasserressourcen in vulnerablen Festgesteinsgrundwasserleitern unter mediterranen Klimabedingungen.

Dafür entwickelt MedWater Managementwerkzeuge zur Verbesserung der Wassernutzungseffizienz unter Berücksichtigung des Erhalts vorhandener Wasserressourcen und Ökosystemdienstleistungen. Haupt-Produkt von MedWater ist ein "decision support system“ (DSS), welches Bewirtschaftungsvorschläge liefert. Zentrale Komponenten sind Prognosemodelle und Szenarienanalysen. Über ein global parametrisiertes SWAT-Modell wird der Wasserfußabdruck für den Import und Export von Lebensmitteln bestimmt und die Interaktion mit globalen Wasserressourcen und Ökosystemdienstleistungen dargestellt.

 

 

Arbeitsschwerpunkte

Lage des Western Aquifers in Israel
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  • Systemcharakterisierung (Ressource-Verbraucher) und Prognosemodellierung der hydrologisch-hydrogeologischen gekoppelten Prozesse.
  • Definition von Einflussfaktoren und Formulierung von Szenarien (Trend, Naturschutz, Ökonomie)
  • Prognose des Ressource-Verbraucher-Systems für definierte Szenarien und Bewertung der Ergebnisse unter den Aspekten der Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie und Soziales.
  • Multi-kriterielle Optimierung der Bewirtschaftung bzgl. der Zielvariablen (z. B. virtuelles Wasser, Umfang Meerwasserentsalzung, Oberflächen- und Grundwasserentnahme, Biodiversität, Grundwasserqualität, Wasserzugänglichkeit).
  • Ableitung pareto-optimaler Lösungen und Entwicklungsszenarien unter Berücksichtigung der Stakeholder Interessen und regionalen Entwicklungsziele.

Verbundpartner

Projektkoordination: TU Berlin (FG Hydrogeologie)

Projektmitarbeiter TU Berlin

  • Projektleitung: Prof. Dr. Irina Engelhardt
  • Projektmanagement: Philipp Nussbaum, M.Sc.
  • Projektbearbeitung: Flann Corcoran, M.Sc.
  • Doktorand (TU Berlin und Hebrew University): Yoni Isaac, MSc
  • MSc Studenten: Sandra Banusch, B.Sc., Paul Hepach, B.Sc.

Nationale Verbundpartner:

  • Universität Bayreuth (FG Ökologische Dienstleistungen)
  • Universität Göttingen (FG Angewandte Geologie)
  • Universität Würzburg (FG Fernerkundung)
  • Büro für Angewandte Hydrologie, Berlin
  • VisDat Geodatentechnologie GmbH

Weitere nationale Partner:

  • Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
  • FU Berlin (Institut für Meterologie)

 Internationale Verbundpartner

  • MEKOROT Co Ltd., Israel
  • Hebrew University, Israel
  • Ben-Gurion University of the Negev, Israel
  • Hydrologischer Dienst Israel
  • Palaestinian Water Authority, Ramallah, Palästinensische Autonomie Gebiete
  • Montpellier Méditerranée Metropole, Frankreich
  • Bureau de Recherches Géologiques et Minières, Frankreich
  • Università degli Studi di Napoli Federico II, Italien
  • Consorzio di Bonifica Velia, Italien

 

Gefördert durch das BMBF - Förderkennzeichen 02WGR1428A

Projektzeitraum: Juli 2017 - Juni 2020

 

 

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